FCP legt nach

Die Isartaler liegen uns Ilmtalern zurzeit. Dem 2:0 Heimerfolg am vergangenen Wochenende gegen die Pullacher folgte ein verdienter 3:2 Auswärtssieg in Wolfratshausen. Bei den Farchetern, die nur wenige Kilometer stromaufwärts von Pullach ebenfalls  an der Isar hausen, legten unsere Männer vom oberen Ilmtal nach und haben dadurch den Anschluß ans Mittelfeld geschafft. Mit einem Sieg am kommenden Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht aus Gerolfing könnten wir uns von den hinteren Regionen etwas absetzen und kämen so  wieder in  ruhigeres (Ilm)Fahrwasser.

Michael Holzhammer hat nach verletzungsbedingter Pause wieder das Tor im Visier. Nach zwei Spielen hat er bereits zwei mal eingelocht. Eine gute Quote.

Bei triestem Regenwetter begannen beide Team`s recht engagiert und hatten bereits in den ersten 5 Min. jeweils eine gute Einschussmöglichkeit. In der 11. Minute  dann bewahrte  uns  Keeper Christian Vötter vor einem frühen Rückstand. Er parierte in glänzender Manier einen strammen Flachschuss aus 16 m.  Kurze Zeit später versetzten wir dem Gastgeber  mit einem Doppelpack innerhalb von 2 Min. (18. bzw. 19.) einen herben Tiefschlag:Michael Holzhammer – nach seiner Verletzungspause erstmals von Beginn an dabei – nimmt einen Querpass von Martin Finkenzeller am 16er volley und versenkt die Kugel mittels Aufsetzer ins lange Eck. Nur 60 Sek. später das 0:2: Thomas Oberhauser schlägt aus der eigenen Hälfte einen weiten Ball Richtung gegnerischem Tor. Torwart Franz Demmel und ein Verteidiger der Isartaler gehen nicht entschlossen zum Ball.  Daniel Grassert erkennt blitzschnell die Situation und spurtet dazwischen. Er umspielt den Keeper und schiebt das Leder ins verwaiste Tor. Aber wiederum nur 2 Min. später fast der Anschlusstreffer: Nach einer langen Flanke kommt Franz Fischer aus 5 m freistehend zum Kopfball, aber widerum klärt unser Keeper Christian Vötter glänzend. Mit etwas Glück überstanden wir auch noch den Rest der ersten Hälfte und gingen mit einem 2:0 in die Pause. Trainer Marco Küntzel erinnerte in der Kabine daran, daß das Spiel noch keinesfalls  gewonnen ist und bei einem Gegentreffer  noch alles möglich wäre.

Die zweite Hälfte begann dann denkbar günstig für uns: Einen Freistoss aus halb linker Position  befördert ein Farcheter per Kopf ins eigene Tor zum 0:3. Ein beruhigender Vorsprung könnte man meinen.  Aber bereits in der 58. Min. der Anschlusstreffer : In eine Hereingabe läuft Florian Scheck und erzielt vom 5er das 1:3. Anschließend plätscherte die Begegnung etwas dahin, bis in der 75. Min. unser Verteidiger Sebastian Hüttner auf der Linie für den bereits geschlagenen Christian Vötter klärt. Direkt im Anschluß nochmal Glück für uns: Einen stramm geschossenen Freistoss kann Christian nur nach vorne wegfausten. Diese Vorlage können die Isartaler aber nicht nutzen und der Nachschuss streicht knapp über den Balken. In der 85. Min. dann das 2:3. BCF-Goalgetter Franz Fischer nutzt eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr und lupft das Spielgerät aus 16 m in den Kasten. Jetzt war zittern angesagt!! Aber mit etwas Glück und Geschick überstanden wir die Schlussphase und kehrten mit drei Punkten ins Ilmtal zurück.

Einen Wermutstropfen hatte die Begegnung aber trotzdem: Daniel Grassert, vor zwei Wochen vom Mittelfeldspieler  zum Stürmer umfunktioniert, zog sich kurz vor Schluss einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu und fällt ca. 3 Wochen aus. Aber Hut ab vor der Mannschaft: Das sogenannte “zweite Glied” schlägt sich mittlerweile besser als das “Erste”. Aber für einen Trainer kann es ja keine schönere Konstellation geben. Marco Küntzel hat aus der Not eine Tugend gemacht und die Truppe hochmotiviert. Im gesamten Monat Oktober hat es keine Niederlage mehr gegeben. Hoffen wir, daß es so bleibt. M.D.

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Trainer zufrieden – diesmal auch mit den Schiris

Daniel Grassert hat soeben geköpft. Geich landet die Kugel zum 1:0 im Netz.

Hochzufrieden war Spielertrainer Marco Küntzel nach dem 2:0 Heimsieg über den SV Pullach. Wiedereinmal musste er seine Viererkette umbauen (für den verletzten Thomas Richter rückte von Beginn an Sebastian Hüttner in den Abwehrriegel). Vorne setzte er, wie schon in Augsburg, auf Daniel Grassert. Marco Küntzel, der nachwievor wegen seiner Schulterverletzung nicht ins Spielgeschehen eingreifen kann, lobte nach dem Spiel ausdrücklich auch Schiedsrichter Marco Fenzl aus Burglangenfeld. Der gerade mal 21 Jahre alte Referee brachte die Partie souverän über die Bühne . Gerade mal zwei gelbe Karten musste er zücken um die Begegnung im Griff zu haben. Trainer Marco Küntzel war vor dem Spiel immer noch stocksauer auf den Schiedsrichter der vergangenen Begegnung, Florian Angerer. Dieser hatte ihn ans  Sportgericht des BFV gemeldet. ” Was mir  die Schiedsrichter im Spiel gegen Augsburg II  zur Last legten , ist einfach nicht richtig. Weder bin ich ins Spielfeld gelaufen, noch habe ich die mir vorgeworfene Aussage getätigt” so der Ex-Profi. Diese Woche wird das Sportgericht entscheiden. Bleibt zu hoffen, daß die Richter Marco`s Darstellung glauben schenken und ihn freisprechen. Aber wie heißt es so schön: Vor Gericht und auf hoher See…. Aber nun zum Spiel:   Daniel Grassert, als Notnagel in die Spitze gestellt, entäuschte seinen Trainer nicht und erzielte das wichtige 1:0 in der 52. Min. Martin Finkenzeller flankte scharf nach innen und der Ex-Ingolstädter köpfte die Kugel ins lange Eck. In der 78. Min. dann die Entscheidung. Michael Holzhammer, in der 59. Spielminute für Michael Funk ins Spiel gekommen, erzielte nach feiner Einzelleistung das 2:0. Somit war das Match entschieden und Pipinsried kletterte in der Tabelle von Rang 16 auf 12 hoch. M.D.

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Um den möglichen Sieg gebracht…

…wurde  am Samstagnachmittag die Elf aus Pipinsried. Ein nicht gegebener Elfmeter kurz vor Schluß  brachte die Kicker aus dem oberen Ilmtal um den durchaus verdienten Sieg.

Der wäre dringewesen. Das Lattenkreuz rettete hier die U 23 des FCA vor dem Rückstand

Nachdem sich im letzten Spiel gegen Landsberg zu allem Unglück auch noch Spielertrainer Marco Küntzel und Torwart Johannes Steiner verletzt hatten, reiste die Truppe aus dem Dachauer Hinterland mit gerade mal 14 einsatzfähigen Kickern in die Schwabenmetropole. Marco Küntzel musste sein Team notgedrungen wiedereinmal umstellen und so bekam der athletische Daniel Grassert plötzlich neben Michael Funk im Sturmzentrum seine Chance. Das Tor hütete zum ersten mal in dieser Saison Christian Vötter. Pipinsried begann die Partie angesichts ihrer vielen Ausfälle erstaunlicherweise sehr selbstbewußt und beherrschte Ball und Gegner.  In der 11. Min. hätte es bereits 0:1 stehen können, aber der direkte Freistoss aus 20 Metern, von Thomas Richter getreten, knallte nur ans Lattenkreuz. Nur vier Min. später lief nach einem feinen Zuspiel von Manni Leidenberger Michael Funk aufs Schwabentor zu, wurde aber im Abschluss noch von seinem Gegenspieler geblockt und so sprang nur eine Ecke heraus. In der 18. Min. dann konnte  sich zum ersten mal FCP-Keeper Christian Vötter auszeichnen. Einen strammen Schuss vom linken Sechzehnereck lenkte er mit den Fingerspitzen über die Latte. Aber Pipinsried ließ  nicht locker und hatte fünf Minuten später durch Michael Funk schon wieder eine gute Einschußmöglichkeit. Mit seinem schwächeren linken Fuss brachte er aber nicht die nötige Wucht in den Schuss und so war auch diese Chance vertan. In der 26. Min. dann aus heiterem Himmel das 1:0 für die Gastgeber: Einen Rückpass will Torwart Christian Vötter direkt nach vorne schlagen, trifft den Ball aber nicht richtig und so landet das Spielgerät  ausgerechnet bei Benjamin Wilhelm. Der Goalgetter lässt sich nicht zweimal bitten und vollstreckt zum Führungstreffer für die Fuggerstädter. Bis zum Pausenpfiff hatten  die Gäste noch zweimal die Gelegenheit auszugleichen, aber weder Martin Finkenzeller noch Michael Funk konnten ihre Chancen verwerten.

Auch bei diesem Foul an Thomas Oberhauser blieb die Pfeiffe des Schieris stumm!

Halbzeitfazit: Die Gäste bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen, verwerteten ihre bis dahin fünf Chancen nicht und gerieten durch einen individuellen Fehler in Rückstand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte das gleiche Bild, aber ohne große Torszenen auf beiden Seiten. In der 63. Min. brachte dann Schiedsrichter Fridolin Angerer  Farbe ins Spiel und stellte den Gästeverteidiger Antonio Longo wegen wiederholten Foulspiel mit gelb/rot vom Platz. Aber nur eine Min. später fast der Ausgleich: Daniel Grassert behauptet sich am Fünfereck und legt den Ball schön auf Thomas Oberhauser ab. Dessen strammer Flachschuss aus ca. 12m  geht aber knapp am linken Pfosten vorbei. In Unterzahl stemmten sich die Gäste nun vehement gegen die drohende Niederlage und wurden in der 75. Min. für ihre Mühen belohnt. Nach einer Ecke von  Süleyman Uzun springt Markus Hanusch am höchsten und trifft per Kopf zum hochverdienten 1:1 Ausgleich. Pipinsried gab sich aber mit diesem Ergebnis nicht zufrieden und drängte weiter auf das Tor der Lechstädter. Vom Unterbau des Zweitligisten aus Augsburg ging trotz numerischer Überlegenheit fast keinerlei Gefahr mehr aus. Dann, kurz vor dem Spielende, folgte der große Auftritt von Schiedsrichter Fridolin Angerer: FCP-Kapitän Manni Leidenberger, der übrigens schon aus Bayernligazeiten für seine äußerst faire Spielweise bekannt ist, setzt sich im gegnerischen Sechzehner durch und wird kurz vor dem Tor klar von den Beinen geholt. Aber kein Pfiff. Die Augsburger Spieler schauen sich verdutzt an, FCP-Spieler reklamieren und die Zuschauer schütteln – bis auf einige Ausnahmen, die sich sogar zu verbalen Beschimpfungen hinreißen lassen- nur noch den Kopf. Nach dem Spiel meinte Schiedsrichter Angerer, dass sich Leidenberger “beim Gegner eingehakt hat”. Diese Regelauslegung hat an diesem Oktobernachmittag für ziemlichen Wirbel gesorgt. Manch Zuschauer sprach sogar von Feigheit des Unparteiischen, denn einen klareren Elfer kann man auch nach Ansicht vieler Augsburger Fans  nicht geben.  FCP Spielertrainer Marco Küntzel wurde nach Spielende von den Pressevertretern auf die Leistung des Schiedsrichters angesprochen. Sein Kommentar: “Ich sage dazu lieber nichts, was die Unparteiischen in letzter Zeit so alles gegen uns gepfiffen haben. Da bereitet man sich mit der Mannschaft die ganze Woche auf so ein Match vor, und dann wird  man um den Lohn seiner Arbeit gebracht. ” Mit dem Auftreten seiner Männer war er hochzufrieden, besonders beeindruckt war er von der geschlossenen kämpferischen Leistung seiner Truppe. “Wenn Michael Funk eine seiner zahlreichen Chancen verwertet hätte, wären wir trotzdem als Sieger vom Platz gegangen”, resümierte der Ex-Profi und verschwand in der Kabine. M.D.

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Traurig…

Stefan Horky war neben Manni Leidenberger und Marco Küntzel einer der wenigen Aktivposten im FCP-Team.

…war gestern Abend die Vorstellung unserer Mannschaft  gegen die Elf aus Landsberg. Anders kann man das Auftreten unseres Teams nicht beschreiben. 2:4 verloren hat man auf eigenem Gelände. Aber noch viel bedrückender als die Niederlage  ist, dass  Marco Küntzel mit dem vorhandenem Spielermaterial anscheinend keine Perspektive mehr hat. “Was soll ich noch machen, wir trainieren Woche für Woche die einfachsten Dinge aber keiner kann es im Spiel umsetzen , desweiteren bin ich der Meinung, dass Einige einfach dem Landesliganiveau nicht gewachsen sind”, so der sichtlich frustrierte Ex-Profi nach Spielschluss . Bezeichnend ist auch, daß es  nach dem Spiel nur ein kleiner Teil des Team`s für nötig hält, sich im Vereinslokal blicken zu lassen. Fussball ist nun mal ein Mannschaftssport und wenn der Ein oder Andere sich in der Gesellschaft nicht wohlfühlt, sollte er sich vielleicht eine andere Sportart suchen( Tennis, Golf, etc…) .Man muss ja nicht bis zum Zapfenstreich sitzenbleiben, aber man sollte den Fans schon noch die Möglichkeit geben, sich mit den Spielern zu unterhalten. Ich meine , dass sich ein Team außerhalb des Spiel`s genauso präsentieren muß wie innerhalb: Nämlich geschlossen!! Nur gemeinsam haben wir eine Chance, den Abwärtstrend zu stoppen. Wenn wir kein “eingeschworenes Team” werden, dann sehe ich bis zur Winterpause schwarz. M.D.

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