Rech und Odak werden den FCP verstärken

Der FC Pipinsried lässt mit zwei weiteren namhaften Transfers aufhorchen: Christoph Rech (26) und Luka Odak (29) wechseln vom Regionalliga-Aufsteiger Türkgücü-Ataspor München zur Truppe von Muriz Salemovic und Fabian Hürzeler.

Das Duo gehörte beim souveränen Meister der Bayernliga Süd zu den absoluten Leistungsträgern, wollte aber in der neuen Saison nicht den Weg mitgehen, sich einzig und allein auf den Fußball zu konzentrieren.

Beide Akteure waren etliche Jahre im Profigeschäft unterwegs und setzen künftig andere Prioritäten. Innenverteidiger Rech wurde beim TSV 1860 München ausgebildet. Spielte bei den Löwen dann noch zwei Spielzeiten in der U21, ehe es ihn vor fünf Jahren zum SSV Jahn Regensburg zog. Für die Oberpfälzer machte Rech in der Spielzeit 2014/2015 14 Drittliga-Spiele, dann folgte eine weitere Station beim SV Wacker Burghausen, bevor es ihn im Sommer 2017 zu Türkgücü-Ataspor München zog, wo der Blondschopf maßgeblich an zwei Aufstiegen beteiligt war. “Christoph ist nicht nur ein Top-Fußballer, sondern auch ein toller Typ. Er soll bei uns nicht nur die Abwehr organisieren, sondern auch in der Mannschaft eine Führungsrolle übernehmen”, lässt Pipinsrieds sportlicher Leiter Roman Plesche wissen.

Jede Menge Erfahrung bringt auch Luka Odak mit. Der in der Jugend beim FC Bayern München kickende Allrounder hatte als junger Spieler Stationen beim MSV Duisburg, dem FC Ingolstadt und der SpVgg Unterhaching. 2013 zog es Odak zum FC Rot-Weiß Erfurt. Bei den Thüringern hatte der zuverlässige Fußballer seine beste Zeit und war beim Traditionsverein über Jahre eine feste Größe. Insgesamt 170 Einsätze in Liga drei sprechen für die Qualität des Pipinsrieder Neuzugangs. “Luka ist ein extrem routinierter Spieler, der sehr konstant in seinen Leistungen ist und immer liefert. Er kann auf beiden Außenpositionen eingesetzt werden und wird in unserem Team eine wichtige Rolle spielen”, sagt Plesche, dessen Kaderplanungen noch lange nicht abgeschlossen sind. “Das Gerüst unserer neuen Mannschaft steht, aber es wird sich definitiv noch etwas tun. Im Angriff müssen wir noch etwas tun”, informiert Plesche.