Vorbericht 34. Spieltag – 1. FC Schweinfurt : FC Pipinsried

Am letzten Spieltag der Saison ist der FC Pipinsried beim Tabellenfünften 1. FC Schweinfurt zu gast. Vergangenes Wochenende mussten die Unterfranken eine 0:2 Niederlage beim FC Ingolstadt hinnehmen.

In der Vorsaison 2017/18 ging das Hinspiel zu Hause mit 0:2 an den 1. FC Schweinfurt. Das Rückspiel konnte der FCP 1:2 für sich entscheiden. Am 17. Spieltag der laufenden Spielzeit das wohl denkwürdigste Match der Saison. Vor 265 Zuschauern schoss der FCP, durch Tore von Rabihic x1, Cekic x2 und Knecht x2, die Schnüdel mit 5:0 aus der NAT- Arena.

Nach 33 Spielen gingen die Schnüdel 13 mal als Sieger vom Platz, 13 mal musste man sich die Punkte teilen und 7 mal gab es nichts zu verzeichnen. Aktuell hat der Tabellenfünfte 52 Zähler auf dem Konto, bei einem Torverhältnis von 52:42. Erfolgreichster Torschütze der Unterfranken ist Adam Jabiri, in 28 Spielen ließ er den Ball 12 mal im Netz der Gegner zappeln. Gefolgt von Stefan Maderer 32 Spiele/ 8 Tore.

Der 1. FC Schweinfurt 05 ist ein im Jahr 1905 gegründeter Sportverein aus Unterfranken. Außer Fußball bietet der Verein die Sportarten Korbball, Faustball, Hockey, Badminton, Gymnastik, Rugby, American Football, Futsal und Leichtathletik an. Die erste Fußballmannschaft wurde 2016 in die 1. FC Schweinfurt 1905 Fußball GmbH ausgegliedert.

Erwähnenswerte Erfolge des 1. FC Schweinfurt:

  • DFB- Pokal (Tschammerpokal) Halbfinale: 1936
  • DFB- Pokal Achtelfinale: 1954/55, 1989/90
  • 2. Bundesliga 1990/91, 2001/02
  • Aufstiegsrunde zur Fußballbundesliga 1966

Seine Heimspiele trägt der 1. FC Schweinfurt im 15060 fassenden Willy- Sachs- Stadion aus. Als Mäzen des FC 05 initiierte der Schweinfurter Großindustrielle Willy Sachs den Bau des nach ihm benannten, 1936 eröffneten Stadions, und stiftete es der Stadt Schweinfurt. Im Schnitt werden die Heimspiele der Schnüdel von 1137 Schaulustigen besucht.

Zur Bedeutung des Spitznamen „Schnüdel“ gibt es verschiedene Versionen. Es soll sich um einen unterfränkischen Ausdruck für den Zipfel handeln, der vor Erfindung des Blitzventils von der Blase im Inneren des Balles als Verschluss abgebunden werden musste und für eine leicht unrunde, harte Stelle sorgte, die besonders beim Kopfball recht unangenehm werden konnte. Der Spitzname geriet im Laufe der Jahrzehnte fast in Vergessenheit, erlebte in neuerer Zeit eine Renaissance und ist heute unter Fußballkennern bundesweit bekannt. Der Schweinfurter Fritz Stöcklein erfand 1920 den modernen Fußball mit Rückschlagventil, der den Schnüdel überflüssig machte.