Der Bann ist gebrochen

Mit dem 3:0 Sieg in Thannhausen ging gestern eine lange Durststrecke für unseren FCP zu Ende: Der erste Dreier nach der Winterpause und zehn sieglosen Spielen in Folge lässt wieder etwas Hoffnung aufkeimen. Weil die Konkurrenz aber ebenfalls gepunktet hat, ist jetzt der direkte Aufstieg in die Bayernliga auch theoretisch nicht mehr möglich.

Hier scheitert Michael Funk noch an TSG-Keeper Böld. Später erzielte er aber - wie schon letzte Woche in Kottern - einen Doppelpack!

Unser  neuer Trainer, Helmut Wirth, schenkte dabei der gleichen Mannschaft das Vertrauen, die noch vor einer Woche in Kottern so unglücklich agierte. Nur für den verletzten Keeper Johannes Steiner rückte Philipp Brenner in die Startformation. Bei starken Gegenwind nahm unser Team von Anfang an das Heft in die Hand und setzte den Tabellenletzten unter Druck. Bereits nach gut zehn Min. hatte Michael Funk die Führung auf dem Fuss: Allein vor dem Tor schoss er jedoch den herausstürzenden Torwart Thomas Böld an und so war die Chance vertan. Aber unsere Jungs machten weiter Druck und wurden in der 24. Min. mit dem 1:0 belohnt: Arthur Kubica spielte Michael Funk im Zentrum steil an und der verwandelte diesmal sicher zur verdienten Führung. Bis zur Pause versäumten wir es aber nachzulegen und so rechneten sich die Gastgeber nach Wiederanpfiff durchaus noch etwas aus. Sie kamen aggressiv aus der Kabine und setzten uns gleich mal unter Druck. Aber ihre Hoffnungen wurden in der 55. Min. jäh zunichte gemacht: Stefan Horky schlug einen langen Flankenball auf den freistehenden Michael Funk. Der fackelte nicht lange und schlug die Kugel volley aus 11 m halbrechter Position ins lange Eck. Fortan übernahmen wir wieder das Zepter und hätten durch Dominik Sandner fast das 3:0 erzielt. Nach seinem strammen Schuss sprang der Ball jedoch vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld. Das gleiche Pech hatte später auch Stefan Horky: Er setzte einen Kopfball an die Latte und das Leder wollte auch diesmal nicht ins Tor springen. In der 76. Min. jedoch machte Arthur Kubica mit dem 3:0 alles klar: Auf Höhe der Mittellinie fängt Hakan Karabudak einen verunglückten Querpass ab und schickt Arthur Kubica auf die Reise. Dieser läuft allein aufs Tor zu und vollendet souverän zum 3:0 Endstand. Wenig später hatte auch noch Ylmaz Kinaci eine „Tausendprozentige“, vergab sie aber alleinstehend vor Thomas Böld. Unterm Strich kann man mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, es ist jedoch noch viel Luft nach oben.Trainer Helmut Wirt meinte dann auch in der anschließenden Pressekonferenz, dass er einige Schwächen erkannt hat und es noch viel Arbeit bedarf, um für die Aufstiegsspiele gewappnet zu sein. M.D.

Das Stenogramm zum Spiel findet ihr auf FuPa. Einfach aufs Logo klicken.