Wie gewonnen, so zerronnen

Dem triumphalen Erfolg gegen den Lokalrivalen aus Aichach folgte nun eine derbe 0:2 Schlappe gegen den bis dato sieglosen Tabellenletzten aus Eching. Ein erzürnter Reinhard Höß meinte kurz vor Spielschluß: „Jetzt sind wir die Deppen der Nation, da lachen sich ja alle kaputt“.
Daß die Echinger mal ein Spiel gewinnen, war abzusehen. Aber daß es ausgerechnet gegen uns sein mußte, stinkte dem Präsidentensohn gewaltig. Dabei begann das Match durchaus vielversprechend: Bereits in der 2. Min. hatte Michael Funk die Riesenchance zur Führung, aber Keeper Heep reagierte glänzend und entschärfte den Flachschuß aus halbrechter Position. Drei Min. später köpfte Stefan Horky das Leder an die Latte und die zahlreich mitgereisten FCP-Fans blickten optimistisch auf den weiteren Spielverlauf. Aber auch die Gastgeber hatten ihre Chance: In Minute 7 hielt Johannes Steiner mit einer tollen Fußabwehr seinen Kasten sauber. Als Michael Funk dann wenig später elfmeterreif gefoult wurde, war Schiedsrichter Michael Freund keineswegs ein Freund der Gäste und verweigerte den fälligen Strafstoß. Ebenso ließ der Referee in der 24. Min. Milde walten. Der schnelle Shpetim Sulimani wurde an der Seitenauslinie brutal niedergegrätscht – da haben andere Schiris auch schon mal Rot gezückt. Kurz vor der  Halbzeitpause hatte Qemail Beqiri dann noch die Chance, uns in Front zu schießen: Er umspielte den herausstürzenden Keeper, legte sich den Ball aber etwas zu weit vor und somit war die Chance vertan. Vielleicht hätte er sich besser fallen lassen sollen, denn Torwart Heep berührte ihn durchaus beim Abwehrversuch. Und so kam es wie es kommen mußte: In der 54. Min. gab Schiri Freund einen mehr als fragwürdigen Elfer für die Gastgeber. Die nahmen das Geschenk dankend an und gingen mit 1:0 in Führung. Und wie reagierte unser Team? Überhaupt nicht. Es wurde weiter viel zu behäbig und umständlich im Mittelfeld agiert und der Tabellenletzte hatte keine Mühe, unsere Männer vom Tor fernzuhalten. Nicht eine nennenswerte Chance wurde in der zweiten Hälfte herausgespielt und so war der Sieg des Schlußlichts  aufgrund der zweiten Hälfte völlig verdient. In der Nachspielzeit erzielten sie gar noch das 2:0 und die FCP Fans waren sich einig: „Heute hätten wir noch zwei Stunden spielen können und trotzdem kein Tor erzielt“. M.D.

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