Sportgericht weist Klage von Conny Höß ab

Quelle: Fußball vor Ort vom 02.02.11

Pipinsried – Der Streit um das Kunstrasenspiel zwischen dem FC Pipinsried und des FC Unterföhring ging bis zum höchsten Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbandes. Jetzt hat es Präsident Conny Höß schwarz auf weiß: seine Berufung gegen das Urteil ist abgewiesen.

FC Pipinsried Konrad Höß© Hab

Schlechte Aussichten: FC Pipinsried-Präsident Konrad Höß

In einer Sitzung des Verbands-Sportgericht des BFV wurde die Berufung des FC Pipinsried gegen das Urteil des Sportgerichts der Bayernliga vom 14.12.10 abgewiesen. Somit ist das Ergebnis des Punktspieles (5 : 1 für den FC Unterföhring) als endgültig zu betrachten.

Die Pipinsrieder waren nicht einverstanden mit der Verlegung dieser letzten Partie vor der Winterpause auf den Kunstrasen und traten nur unter Protest an. Die Verbandsfunktionäre wischten den Einspruch vom Tisch mit dem Hinweis, dass der FCU in seinem Vereinsprofil den Kunstrasen als Alternative angaben.

In der Wintertagung der Landesligisten ruderte Spielgruppenleiter Johann Wagner zurück und entschuldigte sich halb für das strikte Vorgehen. Dennoch hat der FC Unterföhring in der ersten Sportgerichtsverhandlung voll Recht bekommen. Das Ergebnis wurde bestätigt, aber die Dachauer Fußballer gingen in die Berufung. Das Sportgericht verwies darauf, dass Pipinsried zweigleisig gefahren ist. Einerseits habe der abstiegsgefährdete Club versucht, sportlich zu punkten und wolle nun nach der Niederlage mit der Spielwiederholung die zweite Option aufgreifen. „Wenn sie nicht gespielt hätten, dann hätten sie tausendprozentig eine Neuansetzung bekommen“, sagt Unterföhrings Präsident Franz Faber.