Was soll man da noch sagen…

Sebastian Hüttner und...
...Christian Vötter waren die unfreiwilligen Protagonisten in "Bruck"

…zu dieser Leistung des Schiedsrichterteam`s. 2:1 verloren wir in Fürstenfeldbruck und jeder, der das Spiel verfolgt hat, wird mir beipflichten, daß die Unparteiischen einen erheblichen Teil dazu beigetragen haben, dass wir verloren haben. Konny Höß wird mich nach dem Erscheinen dieses Artikels wegen der Kritik an den Referees wahrscheinlich von meiner Aufgabe als „Homepagebeauftragter“ entbinden, aber ich kann diese Fehlleistung des Schiri-Teams  einfach nicht unkommentiert lassen. Zwei fatale Fehlentscheidungen müssen sie sich vorwerfen lassen: Die Rote Karte gegen Sebastian Hüttner darf man nicht geben. Im Kampf um den Ball bringt er im Sechzener seinen Gegenspieler zu Fall. Der Elfmeterpfiff ist vertretbar, aber warum die Rote Karte? Darf man im Sechzehner nicht mehr grätschen?Darf man in Zukunft als Verteidiger überhaupt noch im Sechzehner in  einen Zweikampf gehen, ohne vom Platz zu fliegen?  Dann die zweite, wesentlich folgenschwerere Fehlentscheidung, die letztendlich zum 2:1 führte: Keeper Christian Vötter steigt hoch und fängt den Ball, wird aber ca. 1 m vor der Torlinie von Janis Crone klar gestoßen. Dadurch verliert er das Gleichgewicht und kommt samt Ball auf der Torlinie zum Stehen. Der Linienrichter auf der Gegengeraden hebt die Fahne. Schiedsrichter Bussay schaut zu ihm hinüber und pfeift. Alle dachten, er entscheidet auf Stürmerfoul. Der Linienrichter signalisierte ihm nicht etwa ein Foulspiel, sondern ein Tor für die Amperstädter! Da der Assistent auf gleicher Höhe war wie ich (am Sechzehner, nur gegenüber) konnte er unmöglich sehen, ob der Ball die Torlinie überschritten hatte. Nicht umsonst wird mittlerweile auf UEFA-Ebene mit Torrichtern gespielt.  Ausschlaggebend war aber das nicht geahndete Stürmerfoul an Christian Vötter. Als der Stadionsprecher anschließend den neuen Spielstand durchsagte, meinte ein verwunderter Fan aus FFB:  „Jetzt haben wir endlich auch einmal Glück“. Nach Spielende war unser Trainer Marco Küntzel fassungslos:“ So etwas Ungerechtes habe ich noch nie erlebt“.  So, jetzt habe ich mich bei den Schiedsrichtern endgültig unbeliebt gemacht, aber wie schon oben erwähnt: Kuschen ist keine Lösung und man muss die Dinge ansprechen, auch wenn es dem Einen oder Anderen nicht passt. M.D.

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