Mannschaft setzt Konzept nicht um….

Martin Finkenzeller (Nr. 7) erzielte das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich. Am Ende standen er und seine Kameraden aber mit leeren Händen da.

…das war die Erkenntnis von Marco Küntzel nach der bitteren 1:2 Niederlage gegen das Schlußlicht aus Gerolfing. „Ich habe meine Kicker vor dem Spiel eindringlich davor gewarnt, diesen Gegener zu unterschätzen. Wir müssen von Anfang an Gas geben und dagegenhalten“ , appellierte der Trainer an seine Mannschaft. Aber seine Worte wurden nicht erhört, stattdessen präsentierte sich unser Team viel zu harmlos und so  verloren wir vollkommen verdient dieses richtungsweisende Spiel. Der bundesligaerfahrene Choach musste sein Team abermals umstellen, und so rückte der wiedergenesene Thomas Richter für Stefan Horky in die Viererabwehrkette. Den verletzten Daniel Grassert, der  zuletzt im Sturmzentrum sehr erfolgreich agierte, ersetzte Suleyman Uzun. Daniel Daffner kam zu seinem ersten Einsatz in der Startelf. Er sollte hinter den Spitzen  für Druck sorgen.Unser Team zeigte jedoch von Beginn an nicht die notwendige Aggressität und so war es nicht verwunderlich, daß die Donaudörfler, bei denen übrigens unser Ministerpräsident- Horst Seehofer – im Wirtschaftsbeirat sitzt, die Punkte mit nach Hause nahmen. Marco Küntzel war nach Spielschluss fix und fertig. Er zweifelt langsam daran, ob einige Spieler überhaupt im Stande sind, seine Spielphilosophie  umzusetzen. „Immer wenn wir mal vorne ranschnuppern können, versagen wir“, so der Ex-Gladbacher. „Man kann nur punkten, wenn man immer 100 % Leistung bringt, egal gegen welchen Gegner“. Wir dürfen jetzt aber den Kopf nicht hängen lassen und müssen weiter das Beste aus unserer momentanen Verletzungslage machen. Die vergangenen Wochen haben es ja gezeigt, daß man Dank kämpferischen Einsatz und etwas Glück trotzdem durchaus erfolgreich sein kann. M.D.

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